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Satzung

§1 Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen „Alternative Kultur Nürnberg" kurz "A.K.N." und soll ins Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung führt er den Namenzusatz "e.V."
  2. Der Verein hat seinen Sitz "An den Rampen 31, 90443 Nürnberg"        
  3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

 
§2 Zweck des Vereins

  1. Der Verein führt die organisatorischen Strukturen zum Erhalt der Vereinsräumlichkeiten, welche die Grundlage zur Erreichung der Ziele des Vereins darstellen. Die Mitglieder und Nutzer der Vereinsräumlichkeiten sind hierbei angehalten, die Vereinsaktivitäten in Selbstverantwortung und -verwaltung umzusetzen.
  2. Der Verein verfolgt hierbei ausschließlich und unmittelbar
  • die gemeinnützigen Zwecke zur Förderung der freien Jugendhilfe.
  • die gemeinnützigen Zwecke von Kunst- und Kulturarbeit, insbesondere die Förderung unkommerzielle Subkultur.
  • die gemeinnützige Förderung einer internationalen Gesinnung.
  1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Bereitschaft zur gegenseitigen Begegnung, Kommunikation und des sozialen Engagements. Jugendlichen sollen zur Solidarität, interkultureller Toleranz und Kollegialität ermutigt werden. Jugendliche sollen dazu befähigt werden, ihre Freizeit sinnvoll und in eigener Regie zu gestalten. Der Verein soll auch eine Grundlage bieten, um gemeinsam  kulturellen Interesse nachzugehen.
  2. Der Satzungszweck der Jugendhilfe wird verwirklicht insbesondere durch
  • Freizeitangebote für Jugendlich.
  • die zur Verfügung Stellung von Räumlichkeit und materiellen Mitteln zur eigenverantwortlichen Freizeitgestaltung
  • zur Verfügung Stellung von Räumlichkeiten für Hilfsangebote im Bereich der Drogenhilfe, Suchtprävention, Schuldner- und Rechtsberatung.
  1. Der Satzungszweck der Kunst- und Kulturarbeit wird verwirklicht insbesondere durch
  • Durchführung von Kunst- und Kulturveranstaltung im Rahmen unkommerziellen Kunst- und Kulturprojekten.
  • die zur Verfügung Stellung von Räumlichkeiten und materiellen Mitteln zur eigenverantwortlichen Durchführung von Kunst- und Kulturveranstaltung.
  • Betreuung und praktische Unterstützung bei der Durchführung von Kunst- und Kulturveranstaltung.
  • die Förderung von Kleinkunstprojekten welche im kommerziellen Rahmen keine geeigneten Plattformen finden.
  • Durchführung und Finanzierung der Öffentlichkeitsarbeit
  1. Der Satzungszweck der Förderung einer internationalen Gesinnung wird verwirklicht insbesondere durch
  • die Initiierung und Koordination von Veranstaltungen, Vorträgen, Ausstellungen, und sonstigen Aktivitäten, die geeignet sind, die Erinnerung an die Zeit des Nationalsozialismus mahnend wach zu halten und den Ursachen und Erscheinungsformen der NS-Herrschaft nachzuspüren.
  • die Initiierung und Koordination von Veranstaltungen, Vorträgen, Ausstellungen, und sonstigen Aktivitäten, die geeignet sind, die Erfahrungen aus der Geschichte des Nationalsozialismus in die Gegenwart umzusetzen mit dem Ziel, die Leitbilder Menschenwürde, Toleranz und Zivilcourage zu füllen und insbesondere auch für Jugendliche erfahrbar zu machen.
  • die Initiierung und Koordination von Veranstaltungen, Vorträgen, Ausstellungen, und sonstigen Aktivitäten, die geeignet sind, die internationale Gesinnung sowie die Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und der Völkerverständigung für Jung und Alt zu fördern, sofern nicht nach Satzungszweck und tatsächlicher Geschäftsführung mit der Verfassung unvereinbare oder überwiegend touristische Aktivitäten verfolgt werden.
  • die Initiierung und Koordination von Veranstaltungen, Vorträgen, Ausstellungen, und sonstigen Aktivitäten, die geeignet sind, sich gegen jede Form von Rassismus, Nationalismus, Extremismus, Gewalt oder sonstiger menschenverachtender Ideologien zu wenden und ein demokratisches und Grundverständnis zu vermitteln.
  1. Der Verein ist parteipolitisch und weltanschaulich ungebunden und dient ausschließlich gemeinnützigen Zwecken.
  2. Der Verein vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Stadt und anderen staatlichen oder gesellschaftlichen Institutionen. Er steht grundsätzlich allen Menschen offen.
  3. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Beschlüssen der Vollversammlung nachzukommen und sich für die Aufgaben und Ziele des Vereins einzusetzen. Parteipolitische Arbeit innerhalb des Vereins ist unzulässig.

 
§3 Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar mildtätige und gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung in der jeweils gültigen Fassung.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden.
  4. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 
§4 Mitgliedschaft

  1. Der Verein besteht aus
    a.) aktiven Mitglieder
    b.) passiven Mitgliedern
    c.) Unterstützungsmitgliedern
    d.) Fördermitglieder
  2. Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person oder juristische Person aus dem In- und Ausland werden, die kein Mitglied einer Organisation ist, die aktiv gegen die Ziele des Vereins arbeitet. Einen aktive oder passive Mitgliedschaft ist erst mit vollendetem 16. Lebensjahr möglich.
    a.) Aktive Mitglieder sind Mitglieder, welche sich aktiv am Vereinsgeschehen zur Erreichung der Ziele des Vereins beteiligen.
    b.) Passive Mitglieder sind Mitglieder, ohne vorrangig aktive Vereinsbeteiligung, welche sich jedoch an der praktischen Umsetzung des Alltags innerhalb der Vereinsräumlichkeiten einbringen.
    c.) Unterstützungsmitglieder sind Mitglieder ohne Vereinsbeteiligung oder Beteiligung am Alltag des Vereins, welche jedoch die Zielsetzung mittragen und regelmäßig über entscheidende Vereinsaktivitäten informiert werden wollen.
    d.) Fördermitglieder sind Mitglieder welche zeitgleich den Status einer aktiven, passiven oder unterstützenden Mitgliedschaft tragen können, den Verein jedoch lediglich oder zusätzlich durch regelmäßige Spenden unterstützen.
  3. Voraussetzung für den Erwerb der aktiven oder passiven Mitgliedschaft ist ein Aufnahmeantrag (per Brief, Telefax, e-Mail, Web-Formular oder persönlich), der an den Vorstand gerichtet werden soll sowie das persönliche Erscheinen bei einer Mitgliederversammlung nach Aufforderung durch den Vorstand. Im Regelfall erfolgt die Mitgliedschaft durch Registrierung auf der Vereinsplattform (http://www.projekt31.org). Antragsteller können hierbei entscheiden ob sie Ihre Mitgliedschaft lediglich anonym (unter Angabe eines so genannten NIC-Names (Pseudonyms) und Ihrer E-Mail-Adresse und Bestätigung über das vollendete 16. Lebensjahr, oder mit weiter Angaben (Name, Stadt), beantragen.
  4. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag. Bei Ablehnung des Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.
  5. Lehnt der Vorstand den Aufnahmeantrag ab, so steht dem Betroffenen die Berufung zur nächsten Mitgliederversammlung zu. Diese entscheidet endgültig. Die Berufung ist schriftlich binnen zwei Wochen nach Zugang des Ablehnungsbescheides beim Vorstand einzureichen.
  6. Alle aktiven und passiven Mitglieder haben ein Anwesenheitsrechts bei den Mitgliederversammlungen. Auf Antrag kann dieses Recht durch den Vorstand auch Unterstützung- und Fördermitgliedern sowie interessierten Personen gegeben werden.
    a.) Aktive Mitglieder sind in den Mitgliederversammlungen rede-, antrags- und stimmberechtigt. Sie sollten den Mitgliederversammlungen regelmäßig beisitzen.
    b.) Passive Mitglieder sind redeberechtigt.
    c.) Passiven Mitgliedern kann auf
          - verlangen des Vorstands
          - verlangen durch aktive Mitglieder
          - verlangen durch passive Mitglieder
    ein Stimmrecht erteilt werden. Hierfür ist eine Abstimmung mit Mehrheitsergebnis durch anwesenden aktiven Mitglieder notwendig.
    d.) Unterstützungs- und Fördermitgliedern sowie sonstigen anwesenden Personen kann durch den Vorstand oder der Veranstaltungsleitung ein Rederecht erteilt werden. Die Stimmrechtserteilung ist ebenfalls möglich, wenn dies durch die Versammlung als notwendig erachtet wird und eine Abstimmung mit Mehrheitsergebnis durch anwesenden aktiven Mitglieder erfolgt.
  7. Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar und nicht vererblich.

 
§5 Austritt und Ausschluss

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung (per Brief, Telefax, e-Mail, Web-Formular oder persönlich) gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann jederzeit erklärt werden, wobei eine Kündigungsfrist von zwei Wochen einzuhalten ist. Auf besonderen Wunsch des Mitglieds kann von der Kündigungsfrist von Seiten des Vorstands Abstand genommen werden.
  3. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sich sein Verhalten nicht mit den Belangen des Vereins vereinbaren lässt. Der Ausschluss erfolgt durch einen einfache Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder, wobei mindestens die Hälfte der aktiven Mitglieder anwesend sein muss. Der Beschluss soll schriftlich begründet und dem Mitglied zugesandt werden.
  4. Es steht dem Betroffenen die Berufung zur nächsten Mitgliederversammlung zu. Die Berufung ist schriftlich binnen zwei Wochen nach Zugang des Ausschlusses beim Vorstand einzureichen. Der Betroffene erhält hierzu ein Rederecht auf der nächsten Mitgliederversammlung. Die Entscheidung über Bestand oder Rücknahme des Ausschlusses erfolgt durch einen einfache Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder, wobei mindestens die Hälfte der aktiven Mitglieder anwesend sein muss. Die erneute Entscheidung der Mitgliederversammlung ist endgültig
  5. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Mitgliedsrechte.
  6. Bei Austritt oder Ausschluss aus dem Verein hat das ausscheidende Mitglied keinen Anspruch auf Rückgabe von während der Mitgliedschaft eingebrachten Geld- und Sachmitteln, es sei denn, es besteht eine andere Vereinbarung.

 
 
§6 Mitgliedsbeitrag

  1. Es steht weder dem Vorstand noch die Mitgliederversammlung zu einen Mitgliedsbeitrag zu beschließen, da dieser im Widerspruch zum Vereinsziel steht.
  2. Ein Mitgliedsbeitrag ist nur durch entsprechende Satzungsänderung einzuführen.
  3. Es steht den Mitgliedern frei, regelmäßige oder unregelmäßige Spenden zu entrichten. Mitglieder erhalten hierfür keine besonderen Rechte, Zuwendungen oder sonstige Vorteile.

 
§7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Alle aktiven und passiven Mitglieder sind verpflichtet, an der Verwirklichung des Satzungszweckes und dem Alltagsleben in den Vereinsräumlichkeiten mitzuwirken.
  2. Kommt eine Mitglied ohne Angabe triftiger Gründe dieser Verpflichtung nicht nach, so kann der Vorstand vier Wochen nach Ankündigung die aktive Mitgliedschaft in eine passive Mitgliedschaft oder die passive Mitgliedschaft in einer unterstützende Mitgliedschaft umwandeln.
  3. Alle aktiven und passiven Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Anlagen des Vereins im Rahmen ihrer Aufgaben zu nutzen. Anlagen und Einrichtungen welcher der Vorstandsarbeit vorbehalten sind, sind hiervon ausgeschlossen.
  4. Alle Mitglieder des Vereins und Nutzer der Vereinsräume sind berechtigt in eigeninitiative Arbeitsgruppen zu gründen und innerhalb dieser selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen. Die Gründung von Arbeitsgruppen sowie deren Zielsetzung ist dem Vorstand zu melden und von ihm genehmigen zu lassen und anschließend der Mitgliederversammlung mitzuteilen.
  5. Veröffentlichungen durch Arbeitsgruppen im Namen des Vereins bzw. der Vereinsräumlichkeiten sind vom Vorstand oder der Mitgliederversammlung genehmigen zu lassen.
  6. Alle Arbeitsgruppen müssen regelmäßige Rechenschaftsberichte über ihre vergangene Tätigkeit und soweit möglich zukünftigen Pläne gegenüber der Mitgliederversammlung abgeben.
  7. Die Betätigung von Arbeitsgruppen darf dem Ziel des Vereins nicht entgegenwirken oder widersprechen. Die internen Vereinsstrukturen und Organisationspläne der Vereinsräume dürfen nicht beeinträchtigt werden.
  8. Alle Mitglieder haben sich innerhalb der Einrichtungen oder Aktivitäten des Vereins einen Verhaltenskodex zu wahren, welcher ein menschliches Miteinander ermöglicht, Diskriminierung vermeidet und eine zielorientierte Zusammenarbeit nicht blockiert. Verhaltensweise welche nicht geduldet werden sind eindeutige Formen von,
  • rassistischen, faschistischen, sexistischen oder anderer menschenverachtenden Äußerungen.
  • Beschimpfungen oder andere beleidigende Entgleisungen.
  • wiederholtes Entgegenwirken innerhalb von Arbeitsgruppen oder sonstiger Vereinsaktivitäten.

 
§8 Organe

  1. Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

 
§9 Der Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus dem
    a.) 1. Vorsitzenden
    b.) 2. Vorsitzenden
    c.) Kassier
  2. Ihm können bis zu fünf weitere aktive Mitglieder besitzen.
  3. Die Mitglieder des Vorstandes müssen ihren 1. Wohnsitz im Regierungsbezirk Mittelfranken haben. Der 1. und 2. Vorsitzende müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben.
  4. Der Vorstand muss der Mitgliederversammlung Rechenschaft ablegen.

 
§10 Wahl des Vorstands

  1. Der Vorstand wird durch die Jahreshauptversammlung für die Dauer eines Jahres gewählt. Er bleibt jedoch solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
  2. Die Wahl der Vorstandsmitglieder findet einzeln unter Anwesenheit oder Vorlage einer schriftlichen Einverständniserklärung der Betroffenen statt. Es gilt dazu §16 Absatz 5 bis 7.
  3. Stimmberechtigt sind alle anwesenden aktiven Mitglieder. Ein Stimmrecht für anwesenden passive Mitglieder kann zuvor durch Mehrheitsbeschluss der anwesenden aktiven Mitglieder gegeben werden.
  4. Ein Mitglied gilt als gewählt, wenn er von der Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder eine Stimme erhält.
  5. Legt ein Mitglied des Vorstandes sein Amt nieder oder wird durch die Mitgliederversammlung abberufen, so hat der 1. Vorsitzende innerhalb von zwanzig Tagen eine Mitgliederversammlung gemäß §15 einzuberufen.
  6. Der Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder können von der Mitgliederversammlung jederzeit mit einer Mehrheit von 2/3 der aktiven Mitglieder abberufen werden. Der Antrag auf Abberufung muss in der Ladung zur Mitgliederversammlung enthalten sein.

 
§11 Zuständigkeiten des Vorstands

  1. Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins, die nicht durch diese Satzung anderen Vereinsorganen vorbehalten sind.
  2. Er hat insbesondere folgende Aufgaben:
  1. Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnung
  2. Einberufung der Mitgliederversammlung
  3. Ernennung der Protokollführung und Versammlungsleitung oder wenn sich hierfür kein Mitglied bereit erklärt, die Übernahme dieser Aufgaben
  4. Vollzug der Beschlüsse der Mitgliederversammlung
  5. Verwaltung des Vereinsvermögens
  6. Erstellung eines Jahres- und Kassenberichts
  7. Beschlussfassung über die Aufnahme und den Ausschluss von Vereinsmitgliedern
Er ist verpflichtet, die dazu notwendigen Maßnahmen zu treffen.
  1. Beschlüsse von außerordentlicher Tragweite bleiben der Mitgliederversammlung vorbehalten.
  2. Die Geschäftsverteilung geschieht innerhalb des Vorstandes. Zur Verfügung über Geld und andere Vermögenswerte im Innenverhältnis ist jedoch nur der Kassierer berechtigt. Für das Außenverhältnis erhält er jeweils eine Bankvollmacht.

 
§12 Beschlussfassung des Vorstandes

  1. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn abgerundet die Hälfte der Vorstandsmitglieder, jedoch mindestens zwei anwesend sind. Beschlüsse des Vorstandes sind den Mitgliedern auf der Mitgliederversammlung mitzuteilen und im Protokoll festzuhalten. Die Mitgliederversammlung hat das Recht diese Beschlüsse in Frage zu stellen, und mit einer 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder aufzuheben.
  2. Stehen der Eintragung im Vereinsregister oder der Anerkennung der Gemeinnützigkeit durch das zuständige Finanzamt bestimmte Sitzungsinhalte entgegen, ist der Vorstand berechtigt, entsprechende Änderungen eigenständig durchzuführen. Die Änderungen sind der Mitgliederversammlung mitzuteilen und durch einfache Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder genehmigen zu lassen.

 
§13 Kassenführung

  1. Der Kassierer ist verpflichtet, alle Einnahmen und Ausgaben getrennt nach Belegen laufend zu verbuchen. Aus den Belegen müssen Zweck der Zahlung sowie der Zahltag ersichtlich sein.
  2. Der Kassier ist angehalten, die Mitgliederversammlung regelmäßig über den aktuellen Stand zu informieren.
  3. Die Kassenführung ist nach Jahresabschluss den aktiven Mitgliedern für mindestens zwei Wochen zur Prüfung zugänglich zu machen. Der Kassier ist verpflichtet Fragen und Unklarheiten zu prüfen, zu klären und falls notwendig zu korrigieren.
  4. Die Kassenführung ist jährlich abzuschließen. Die Jahresabrechnung ist jeweils vor Genehmigung durch die Hauptversammlung von beiden Vorsitzenden oder vom Vorstand oder Mitgliederversammlung benannten Revisoren zu prüfen, abzuzeichnen und das Ergebnis der Hauptversammlung bekannt zugeben.

 
 §14 Gesetzliche Vertretung und deren Kontrollorgane

  1. Vertretungsberechtigt im Sinne von § II BGB sind der 1. und der 2. Vorsitzende. Sie können den Verein in vorheriger Absprache unabhängig voneinander vertreten.
  2. Der Kassier hat das alleinige Vertretungsrecht gegenüber der Bank. Regelmäßige Finanztransaktionen kann er eigenmächtig tätigen. Außergewöhnliche, nicht regelmäßige Ausgaben vom Bankkonto oder Barkasse sind im Voraus beim Vorstand anzumelden. Außergewöhnliche Ausgaben, welche ein Volumen von 3000 € übersteigen, sind zusätzlich durch eine 2/3 Mehrheit in der ordentlichen oder einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zu beschließen.
  3. Der Kassier ist monatlich dazu verpflichtet die Buchhaltung gegenüber den Mitgliedern offen zu legen. Der Vorstand wirkt als Kontrollorgan des Kassiers und kann jeder Zeit Einsicht in die Buchhaltung verlangen. Er hat die Buchhaltung mindestens monatlich zu überprüfen.
  4. Der Kassier hat das alleinige Vertretungsrecht gegenüber dem Finanzamt. Jegliche diesbezüglichen Änderungen sind im Voraus mit dem Vorstand abzuklären.
  5. Im Falle einer nicht vermeidbaren Verhinderung des Kassiers kann der Vorstand diesen gemeinsam vertreten.
  6. Die Jahresabrechnung ist von den beiden Vorsitzenden, oder durch vom Vorstand benannte Revisoren, oder auf Wunsch der Mitgliederversammlung durch sie benannte Revisoren zu prüfen und abzuzeichnen.

 
§15 Mitgliederversammlung

  1. Die Angelegenheiten des Vereins werden, soweit sie nicht vom Vorstand zu besorgen sind, durch eine Beschlussfassung in einer Mitgliederversammlung geregelt.
  2. Mitgliederversammlungen sind
    a). die ordentliche Mitgliederversammlung
    b). die außerordentliche Mitgliederversammlung
  3. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet regelmäßig statt. Der Intervall wird durch die Jahreshauptversammlung beschlossen oder falls notwendig durch die Mitgliederversammlung geändert. Der Intervall der Mitgliederversammlung ist allen aktiven und passiven Mitgliedern mitzuteilen.
  4. Die Tagesordnung ist den Mitgliedern spätestens drei Tage vor Intervalltermin der ordentlichen Mitgliederversammlung schriftlich mitzuteilen.
  5. Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden auf Beschluss des Vorstandes einberufen oder wenn mindestens 10% der aktiven und passiven Mitglieder solches schriftlich unter Angabe von Gründen wünschen.
  6. Zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ist vom Vorstand mit einer Frist von sieben Tagen unter Angabe von Ort, Zeit und Tagesordnung schriftlich einzuladen.
  7. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf Mitglieder, sowie abgerundet die Hälfte - jedoch mindestens zwei der Vorstandsmitglieder, anwesend sind.
  8. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand oder einer ihrer gewählten Person geleitet.
  9. Von jeder Mitgliederversammlung ist, vom Vorstand oder einer ihrer gewählten Person, ein Protokoll anzufertigen, das den wesentlichen Inhalten der Versammlung sowie die Tagesordnung, alle Anträge, Abstimmungsergebnisse und Beschlüsse wiedergibt. Es ist von Versammlungsleitung, Schriftführer und 1. Vorstand zu unterzeichnen und zu verwahren.
    Bei Nichtanwesenheit des 1. Vorstands ist der 2. Vorstand, bei dessen Nichtanwesenheit der Kassier, bei dessen Nichtanwesenheit von einem der weiteren Vorstandsbeisitzenden zu unterzeichnen.
  10. Die Mitgliederversammlung kann beschließen, Nichtmitgliedern die Anwesenheit bei der Versammlung zu gestatten und ihnen Rederecht zu erteilen.

 
§16 Abstimmungen in den Mitgliederversammlungen

  1. Grundsätzlich soll vor jeder Abstimmung der Versuch einer Konsensentscheidung durchgeführt werden. Die daraus folgenden Abstimmungen werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3 Mehrheit der abgegeben Stimmen.
  2. In einer Mitgliederversammlung wird im Allgemeinen durch Handzeichen abgestimmt.
  3. Eine Abstimmung muss geheim erfolgen, wenn 1/3 der anwesenden Mitglieder dies wünscht.
  4. Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Diskussion und eine erneut Abstimmung. Bei erneuter Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
  5. Für die Wahl eines Vorstandsmitglieds ist die Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder notwendig. Wird keine Mehrheit erreicht, so ist ein zweiter Wahlgang erforderlich.
  6. Wird auch im zweiten Wahlgang keine Mehrheit erreicht, so wird in einem dritten Wahlgang gewählt, wer die meisten der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinen kann.

 
§17 Die Hauptversammlung

  1. Die Hauptversammlung ist eine besondere Art der Mitgliederversammlung. Sie findet jeweils innerhalb der ersten drei Monat des Folgejahrs des jeweiligen Geschäftsjahres statt.
  2. Sie hat die grundsätzliche Aufgabe,
  1. die Rechenschaftsberichte des Vorstandes entgegen zunehmen und ihm Erlassung zu erteilen.
  2. die Rechenschaftsberichte des Kassiers entgegen zunehmen und ihm Erlassung zu erteilen.
  3. die neuen Vorstandsmitglieder zu wählen.
  4. wenn durch die Versammlung gewünscht, die Kassenprüfer zu bestellen.
  5. den Jahresplan und die Richtlinien für die Vereinstätigkeit im laufenden Geschäftsjahr festzulegen.
  6. den Zeitpunkt und Intervall für die regelmäßigen, ordentlichen Mitgliederversammlungen zu bestimmen.

 
§19 Satzungsänderung

  1. Die Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. In der Einladung ist die Angabe der zu ändernden Paragraphen der Satzung notwendig.
  2. Ein Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, bedarf einer Mehrheit von 2/3 der stimmberechtigten Mitglieder.

 
§20 Auflösung und Verschmelzung des Vereins

  1. Die Auflösung oder Verschmelzung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Der Beschluss bedarf einer 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
  2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den "Rundfunk Aktionsgemeinschaft Demokratischer Initiativen und Organisationen e. V. (kurz R.A.D.I.O. e.V.)" mit Sitz in Nürnberg, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, im Sinne der gemeinnützigen Zwecke dieser Satzung, zu verwenden hat.
    Verluste des Vereins werden nicht übernommen.

 
§22 Gerichtsstand

  1. Gerichtsstand des „Alternative Kultur Nürnberg e.V." ist Nürnberg.

 
§23 Inkrafttreten

  1. Diese Satzung tritt bei Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

 
 
 
Nürnberg den 06.03.2012