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SOLIDARITY BEATS AGAINST REPRESSION: Spezial-K, Sans Frontieres

Samstag, 26 Mai, 2018 - 17:00
Jetzt sind es schon keine 48 Stunden mehr bis es los geht...
ab 17:30 Uhr: Vortrag vom Bündnis "Widerstand Mai 31"
Vortrag zu den Ereignissen rund um den 31.Mai 2017 sowie der folgenden Repressionswelle.

Am 31. Mai 2017 wurde aus einer Nürnberger Berufsschule ein Schüler von der Polizei aus der Klasse abgeführt, mit dem Ziel seine Abschiebung nach Afghanistan durchzusetzen.
300 Menschen versuchten die Abschiebung zu verhindern. Die Polizei reagierte mit massivem Einsatz von Gewalt, es gab etliche Verletzte und einige Festnahmen. Quer durch die Gesellschaft ruft dieser Einsatz Empörung hervor. Nach wie vor ist strittig ist, wie legal dessen Grundlage war. Trotzdem erfolgen nun divserse Kriminaliserungsversuche gegen Beteiligte.

Am Dienstag den 8.5.2018 um 13:15 Uhr folgt am Amtsgericht Nürnberg (Saal 28) nun der 3. Verhandlungstag um einen Aktivisten der sich am 31. Mai 2017 während der versuchten Abschiebung eines Nürnberger Berufsschülers nach Afghanistan, mit diesem solidarisch verhielt. 
Im Laufe des 2. Prozesstages wurden zwei Zeug*innen, ein Polizeibeamter und eine Pfarrerin die am 31. Mai vor Ort war gehört. Durch die Aussage des Beamten wurde klar, dass es sich bei der gewaltsamen Räumung der Sitzblockaden lediglich um ein Ablenkungsmanöver seitens der Polizei handelte um den von der Abschiebung betroffenen Berufsschüler in ein anderes Polizeiauto bringen zu können. Die Pfarrerin bestätigte weiter in ihrem Bericht der Ereignisse, dass es zu keinem Zeitpunkt eine Aufforderung seitens der Polizei gab die Sitzblockade zu beenden oder die Versammlung aufzulösen bevor diese gewaltsam zerschlagen wurden. Sie erschien mit anwaltlichem Zeugenbeistand und erklärte dies auf Rückfrage der Richterin mit ihrer Erfahrung ihres Verhörs beim Landeskriminalamt. Bei diesem sein ihr Worte in den Mund gelegt worden und ihr wurde bei der Vorlage eines Fotos durch LKA Beamte suggeriert, es handele sich bei den Blockierer*innen um Gewalttätige. Des weiteren solle sie aufgrund dieser Annahme ihre öffentlich gemachte Aussage zum Tag des 31. Mai nochmal überdenken. Am nun folgenden Prozesstag sollen auf Ladung der Richterin eine Kollegin der Pfarrerin und Dekan Krieghoff ihre Aussage tätigen.
Ziel des harten Vorgehens seitens der Staatsanwaltschaft und der Polizei ist hierbei die Bemühung den Widerstand gegen eine menschenverachtende und rassistische Verwaltungspraxis zu delegetimieren und den darauf folgenden völlig eskalierenden Polizeieinsatz mit vielen verletzten Protestierenden, zu rechtfertigen.
 
ab 20:00 Uhr: BEATS mit
 
SPEZIAL-K
punkrap aus berlin
 
SANS FRONTIERES
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Special-Act
stenggeheime Überraschung

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