zur projekt31 Facebook Seite...

BRAUNKOHLE, RWE UND DER HARMBACHER FORST - Erlebnisbericht über einen autonomen Widerstand

Mittwoch, 27 Juni, 2018 - 19:00
Leider dauert es noch 9 Tage...
Seit über 40 Jahren baut RWE im Rheinland in mehreren Revieren
Braunkohle ab, um diese anschließend zu verstromen. Immer müssen
hierfür Tiere, Menschen und Natur weichen. So auch im Tagebau
Hambach, dem Größten von RWE, wegen dem der Hambacher Forst
gerodet wird; wurde. Von den ursprünglichen rund 5.500 ha des mehr als
12.000 Jahre alten Waldes sind heute nur noch weniger als 10 % übrig.
Ausserdem ist dieser Hainbuchen-Stieleichen-Maiglöckchen-Mischwald
der einzige seiner Art in ganz Europa und noch-Heimat einiger vom
Aussterben bedrohter Tierarten.
Seit 2012 leisten dort Menschen aktiv Widerstand um die in vielerlei
Hinsicht zerstörerischen Taten von RWE nicht länger einfach so
hinzunehmen. Dank der wiederholten Besetzungen der zu rodenden
Flächen bzw. zu fällenden Bäume sind Themen wie Braunkohle, CO2
und die Klimaerwärmung immer wieder in den öffentlichen Medien.
Doch es gibt noch eine andere Seite des Widerstands: die autonome
Organisation eben jenes. Unterschiedlichste Menschen versuchen unter
erschwerten Bedingungen Selbstverwaltung zu praktizieren und zu
leben. Ich möchte mit Euch meine Erlebnisse von dort teilen und von
ein bisschen Utopie berichten. Vielleicht zum letzten mal, denn ab
Oktober darf wieder gerodet werden und dieses Jahr steht der restliche
Wald auf dem Plan von RWE...

Neuen Kommentar schreiben

Plain text

  • Keine HTML-Tags erlaubt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.

lite RTF

  • Zulässige HTML-Tags: <a> <em> <strong> <cite> <blockquote> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • HTML - Zeilenumbrüche und Absätze werden automatisch erzeugt.
CAPTCHA
Dieser Test soll überprüfen, ob du wirklich ein Mensch bist oder ob es sich hierbei um einen automatischen Spam-Eintrag handelt.