19. Juni 2026
Russland 1917 – eine Revolution, die in Teilen des flächenmäßig größten Staates der Welt Arbeiter*innen- und Soldat*innenräte zur zentralen Entscheidungsstruktur machte. Dabei bestand das Potential, Staat und Kapitalismus in einem riesigen Gebiet abzuschaffen. Doch der Bolschewismus, zerstörte diese Chance mit Folgen für sozialistische Revolutionen und revolutionäre Bewegungen weltweit.
Der Vortrag untersucht, warum und wie dies geschah, warum Anarchist*innen davor warnten und weshalb diese Warnungen dennoch übergangen wurden. Wie kam es zur Revolution? Welche (sozialistischen) Kräfte waren beteiligt und was waren die Sowjets? Was setzten Anarchist*innen und andere antiautoritäre Sozialist*innen an verschiedenen Orten praktisch um und wie wurden sie von den Bolschewiki betrogen und verfolgt?
Anschließend sollen Konsequenzen für den gegenwärtigen Umgang mit Bolschewismus, Staatskommunismus und ihren Nachfolgern gerade auch im Kampf gegen den wachsenden Faschismus diskutiert werden.
Im Rahmen der Vortragsreihe "Trotz alledem - Für etwas besseres als die Nation".
