VAPCA und Vortrag über Amatonormativität


25. August 2026

Am 25.08. ist Tag des aromantischen Spektrums. Zu diesem Anlass gibt es bei der VAPCA einen Vortrag über Amatonormativität.

Amatonormativität ist eine Sammlung von Normen in patriarchaler Gesellschaft, die leider auch in linken, queeren und feministischen Räumen oft unhinterfragt reproduziert werden. Hierbei wird davon ausgegangen, dass alle Menschen eine monogame, romantische Partnerschaft/Ehe anstreben, das diese Beziehung wertvoller ist als beispielsweise Freund*innenschaften und das Menschen die keine solche Beziehung führen etwas elementares fehlt.

Durch Amatonormativität werden exklusive, monogame Liebesbeziehungen privilegiert, in denen die Partner*innen füreinander am wichtigsten sind. Gleichzeitig werden Freund*innenschaften und Care-Netzwerke abgewertet, da diese nicht als ebenso wichtige soziale Beziehungen gelten wie eine Ehe oder eine romantische Beziehung. Ebenso werden Personen, die nicht in einer romantischen Beziehung sind und auch nicht sein wollen, abgewertet. Amatonormativität schlägt sich auch als strukturelle Diskriminierung nieder: So fehlen z. B. rechtliche Formen der gegenseitigen Absicherung von nicht-romantischen Beziehungen.

Der Vortrag erfordert keinerlei Vorwissen.

VAPCA ab 19:00
Vortrag um 20:00

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